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Deutsch-russisches Projekt / über das Projekt

Nathalie Schlenzka und das Projekt


Mein Name ist Nathalie Schlenzka und ich bin innerhalb des EU-Twinning Projektes „Förderung von Toleranzstrukturen in Swerdlowsker Oblast“ in die Arbeitsgruppe Monitoring als beratende Expertin integriert. Ich arbeite seit 1997 am Europäischen Migrationszentrum in Berlin und beschäftige mich dort mit Fragen der europäischen Migrations- und Asylpolitik als auch mit dem Bereich des Migrationsmanagements.

Bei meinem ersten Arbeitsaufenthalt in Jekaterinburg ging es darum zu klären, was Monitoring überhaupt ist und in welchem Rahmen es sinnvoll eingesetzt werden kann. Dabei stellte sich heraus, dass Monitoring ein relativ neues Instrument für den russischen Partner ist und man in diesem Bereich bisher noch sehr wenige Erfahrungen hat. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit sichtbar, mehr über die Zuwanderung von Migranten und deren Niederlassung im Gebiet zu erfahren. Es lag daher nahe, als einen ersten Schritt im Bereich des Monitoring  eine Bestandaufnahme der aktuellen Situation von Migration und Integration im Gebiet in der Form eines Migrationsbericht zu erstellen.

Im Rahmen der Arbeit am Konzept für den zukünftigen Migrationsbericht wurde schnell deutlich, dass es notwendig sein würde, verschiedenen staatliche und nicht-staatliche Institutionen, externe Experten und Wissenschaftlicher zusammenzubringen, um die notwendigen Daten für den Bericht zu erhalten und zu analysieren. In diesem Bereich wurden zu Beginn große Probleme gesehen, im Laufe des Projektes wurde aber allen Beteiligten bewusst, dass  diese Kooperation und Kommunikation eine Bereicherung für alle Seiten bedeuten kann und erste Kontakte mit den zuständigen Ministerien, Wissenschaftlern etc. wurden aufgenommen. Auch der direkte Zusammenhang zwischen Migration und Integration als auch die Notwendigkeit den Dialog in diesem Kontext zwischen der Verwaltung, NGO’s zu verbessern, konnte in der Projektlaufzeit deutlich gemacht werden.

Leider konnte für den  Migrationsbericht bis zum Projektende nur das Konzept ausgearbeitet werden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Gouverneursverwaltung einen jährlichen Bericht erstellen und so ein nachhaltiges Instrument für die Beobachtung von Migration und Integration im Gebiet schaffen wird. Insgesamt scheint aber das Bewusstsein gewachsen zu sein, dass das Gebiet Swerdlowsk eine Einwanderungsregion ist und dass der Zuzug von Mirganten eine Bereicherung und Chance für die Zukunft des Gebietes darstellen können.

Für mich persönlich, war die Arbeit als beratende Expertin auch ein Lernprozess über Immigration nach Russland, über das Verhältnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen untereinander und nicht zu letzt über das Arbeiten der Administration. Ich habe viele positive Eindrücke mitgenommen und hoffe, dass die begonnenen Arbeiteten werden von den Verantwortlichen Stellen auch nach Projektende fortgesetzt.



 
 
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